Medizinische Behandlung von Kindern mit genetischen Besonderheiten, die lebensverkürzende Auswirkungen haben
Zu Beginn der Veranstaltung berichten Victoria Karampinis (Mutter von Zoe) und Veronika Güldner-Zierer (Mutter des Sternenkindes Hannah) von Situationen, in denen sie erlebt haben, wie ihren Töchtern mit Trisomie 18 lebenswichtige medizinische Behandlungen nicht nach dem gleichen Standard angeboten wurden wie genetisch unauffälligen Kindern. Daraus leiten sich die folgenden Fragen ab:
- Ist es gerechtfertigt, dass die Medizin hier zweierlei Maßstäbe ansetzt?
- Aufgrund welcher Kriterien wird entschieden, welches Leben "ausreichend lebenswert" ist, um intensivmedizinisch behandelt zu werden?
- Wer beurteilt, ob mit einer Behandlung Leben oder Leid verlängert wird?
- Welche Bedeutung hat in diesem Zusammenhang der Wunsch und der Wille der Eltern?
Prof. Dr. med Oliver Muensterer (Professor für Kinderchirurgie am LMU Klinikum und Direktor der Kinderchirurgischen Klinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital) und PD Dr. Dr. Oliver Rauprich (Leiter des Bereichs Ethik im Gesundheitswesen und Public Health und Mitglied im Klinischen Ethikkomitee am LMU Klinikum) finden Antworten darauf und geben Einblicke, wie diese Entscheidungen auf Grundlage der Medizinethik getroffen werden können.
Anschließend gibt es Raum für Fragen und Diskussion.
Zielgruppe sind Fachpersonen aus den Bereichen Pränataldiagnostik, Humangenetik und Pädiatrie sowie Hebammen, Schwangerschaftsberaterinnen und Beraterinnen für Sterneneltern
Ort: Beratungsstelle für Natürliche Geburt und Elternsein e.V.
Häberlstraße 17 (Rgb.), 80337 München
Ein Drittel der Einnahmen aus dieser Veranstaltung gehen an den Verein Weitertragen e.V.
| Datum | Dauer | Kurs-Nr. | Preis | Sonstiges |
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18.03.2026 18:00 Uhr - 20:00 Uhr * |
1x Mittwoch | 8700-26-90 | 15,- € | Raum 4 |


