Schreibaby

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Warum weint ein Baby?

Wenn ein Baby weint, will es immer etwas ausdrücken. Da es noch nicht sprechen kann, bleibt ihm nur das Schreien, um zu sagen:

  • "Ich brauche etwas"
  • "Ich fühle mich nicht wohl".

In den ersten Lebensmonaten muss sich das Baby an viel Neues gewöhnen. Ist es damit (zeitweise) überfordert, reagiert es mit säuglingstypischen Anzeichen von Stress: vermehrte Unruhe und Quengeln bis hin zu untröstlichem Schreien. So geht es geschätzten 15 bis 30  Prozent aller gesunden Säuglinge.

Manchen Kindern fällt es unendlich schwer sich zu regulieren, die vielen Eindrücke, die sie tagtäglich fast überrollen zu verarbeiten, vom  Wachen in den Schlaf zu finden …
Schreien scheint dann das einzige Ventil für diese Kinder zu sein. So geht es nicht unbedingt darum das Weinen zu beenden, sondern es als Möglichkeit des Babys zu erkennen, sich selbst zu regulieren. Mit diesem Blick auf das Kind fällt es Eltern leichter, sich selbst zu beruhigen und ihre schreienden Babys nicht alleine zu lassen.

Wieviel Schreien ist normal?

Dass ein Baby mal unzufrieden ist, gehört dazu
- Erwachsene haben auch nicht immer nur gute Laune.
Es gibt jedoch Umstände, die dazu führen, dass manche Babys mehr als andere weinen. WissenschaftlerInnen sprechen von einer Regulationsstörung, wenn ein Baby

  • seit mehr als drei Wochen
  • an mehr als drei Tagen pro Woche
  • länger als drei Stunden pro Tag

untröstlich schreit.
Aber: Im Alltag mit dem Baby ist diese Dreier-Regel nicht relevant.
Hier kommt es vielmehr darauf an, wie es den Eltern mit ihrem Baby geht.

Immer wenn Eltern das Gefühl haben, dass ihr Baby zu viel schreit, sollten sie sich getrost an eine Beraterin wenden - je früher desto besser!

"Hilfe, ich komme überhaupt nicht aus dem Haus!"

Wenn das Baby so viel schreit, ist es für die Mutter oft ganz undenkbar, einen Termin wahrzunehmen. Oder es scheint unmöglich bzw. unerträglich, mit dem schreienden Baby aus dem Haus zu kommen. Falls dies auf Sie zutrifft:  Nehmen Sie unsere Telefonberatung in Anspruch. Wenn sie im Viertel wohnen, können wir auch zu Ihnen nachhause kommen.

Literatur:
A. Solter:“ Warum Babys weinen“
P. Diederichs: „Unser Baby schreit so viel“