Womens Care - Schwierige Geburtserfahrungen

Was kann für Mütter, Hebammen und andere Geburtsbegleiter*innen heilsam sein? 

Frauen erzählen immer öfter von Verletzungen, die sie im Zusammenhang mit ihrer Geburt erfahren haben, und vermehrt auch von körperlicher oder verbaler Gewalt, mit weitreichenden Folgen der Traumatisierung. Diese können sich auf vielfältige Weise bemerkbar machen und sind häufig weder von den Frauen, noch von ihren Begleiter*innen als Geburtstrauma erkennbar.

Manchmal lebt die Frau mit dem Konflikt, dass sie oder ihr Baby zwar zum Glück durch das geburtshilfliche Team gerettet werden konnte, aber dennoch bedrängen sie immer wieder schmerzhafte Erinnerungen, die nicht verarbeitet werden können. Die Frau fühlt sich mit der erlebten Verunsicherung über ihre Kompetenz als Gebärende, mit der Verletzung ihrer Weiblichkeit und der ihrer verwundeten Seele alleine.

Selten wird ausreichend darüber gesprochen, wie die Frau ihre Geburt erlebt hat. Das vage Gefühl der Trauer über die schwere Geburt wird erstmal beiseitegeschoben. Auch die Partner, das Fachpersonal sowie die Geburtsbegleiter*innen sind erschüttert, manchmal sogar ebenso traumatisiert.

In dieser Fortbildung geht es darum, wie Fachleute frühzeitig auf ihre eigene und auf die Gesundheit der Frau einwirken können, Kompetenzen entwickeln und damit andere Impulse setzen können, um womens care wirksam werden zu lassen.

Referentin: Barbara Trübner, Hebamme, Psychotherapie (HP), Schwerpunkte Körperpsychotherapie, Frauenheilarbeit, Geburtsverarbeitung für Mutter und Kind, Referentin und zum Thema Traumatisierung und Gewalt unter der Geburt. Weiterbildungen für Hebammen. Siehe auch: www.womens-care.de